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Dieser Orden hatte vor ca. 700 Jahren in den Kreuzzügen gekämpft und sich am Ende derselben nicht wie die meisten anderen aufgelöst. Heute unterstützt er eine Vielzahl von sozialen Projekten, er ist als souveräner Orden anerkannt, verfügt über einen eigenen Vertreter beim Papst und sogar über eine eigene Währung, den Scrudo.

Baron Carl Eyrl, eine der führenden Personen in diesem Orden, war vor kurzem der Einladung von Prof. Vasyl Demchuk gefolgt und er begegnete den Schülern der TFO "Max Valier“ in Bozen in einem Vortrag mit dem Titel "Ein Kavalier, der für seinen Glauben kämpft". Es ist ihm ein besonderes Anliegen, die Leute über die Tätigkeit des Ordens, der sich hauptsächlich mit der Kranken- und Altenpflege beschäftigt, zu informieren, denn soziale Projekte bzw. Menschen, die sich für solche einsetzen, seien notwendiger denn je, wie Baron Eyrl meinte. Er betonte, dass man vor allem auf der Suche nach jungen Teilnehmern sei, die für den Fortbestand des Ordens und dessen Ideen kämpfen sollten. Dies verlange viel Mut, Überzeugung und ein hohes Maß an Ethik, wozu er die Jugendlichen gerne ermutigen möchte.

In einer anschließenden Fragerunde konnten die Schüler Verschiedenes klären. Frau Direktor Willimek und die Organisatoren sprachen Baron Eyrl ihren herzlichen Dank aus.

Autorin: Sabine Rampold