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Maturanten am Pitztaler GletscherUnterricht einmal anders: Auf 3400 m Höhe besichtigten die Maturanten der drei Maschinenbauklassen der TFO „Max Valier“ die moderne Fassadenkonstruktion der Bergstation der Wildspitzbahn.

Vor Ort konnten sich die Schüler ein Bild von dieser Spezialkonstruktion aus Aluminiumplatten machen und somit einen Einblick in das interessante Bauwerk erhalten. Anwendung von Ingenieurskunst auf sehr hohem Niveau, modernes Design sowie höchstes Maß an Genauigkeit in der Fertigung zeichnen dieses Gebäude aus und so konnten die Maturanten Einsicht in die tägliche Praxis des Fassadenbaus nehmen.

In Begleitung von Frau Stefanie Frener, Juniorchefin des Südtiroler Unternehmens, welches für den Bau verantwortlich ist, und Frau Josefine Tinkhauser gelangte die Gruppe mit Österreichs höchster Seilbahn, der Wildspitzbahn, zum Gipfel, wo sich den Gästen nicht nur ein atemberaubendes Panorama bietet, sondern Begleitlehrer und Schüler auch sehr großzügig bewirtschaftet wurden.

Praxisorientierter Unterricht hat an technisch orientierten Schulen seit jeher eine große Bedeutung und eine diesbezügliche Ausbildung ist vor allem in unserer hoch technisierten Welt von besonderer Wichtigkeit. Von dem in der Schule theoretisch erlernten Wissen können Jugendliche sich in Anbetracht solcher Konstruktionen ein Bild machen, was sie in ihrer Motivation und Einstellung zum Lernen bestärken kann und für sie somit von großer Wichtigkeit ist.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Firma „Frener und Reifer“ für die Organisation dieser Lehrfahrt und für die Großzügigkeit, mit der man uns entgegengekommen ist.

Autorin: Sabine Rampold